Eine Nebelmaschine dient dazu, künstlichen Nebel herzustellen. Dabei verdampft sie Nebelfluid und wird deswegen in der Veranstaltungstechnik Verdampfer-Nebelmaschine genannt. Die Art des Nebels ist je nach Fluid und Maschinentyp bezüglich Dichte und Standzeit unterschiedlich.

Nebelmaschinen werden in der Veranstaltungstechnik, auf der Bühne, im Fernsehen und im Film benutzt, um nebelige oder auch geheimnisvolle Atmosphären zu unterstützen. In Diskotheken und auf Partys dienen Nebelmaschienen dazu, mehr Raum für Laserstrahlen und Scheinwerferlicht zu erzeugen. Die Streuung an Nebeltröpfchen macht Lichtstrahlen von einer Seite her sichtbar. Tiefe wird durch Nebel im Raum durch das graduelle Verdecken hervorgerufen.

Durch eine Pumpe wird Nebelfluid mit einem Schlauchsystem aus dem Tank in das Heizelement gepumpt. Beim Verdampfen verursacht der hohe Druck die feinen Tröpfchen, die dann am Heizelementende durch die Düse ausgestoßen werden. Die Steuerung der Nebelmaschine erfolgt meistens per DMX, dem Digital Multiplex Steuerprotokoll, oder über Fernbedienungen, weil die Nebelmaschinen häufig schwer zugänglich hinter Schutzgittern oder an Decken montiert sind. Ein manueller Auslöse-Schalter ist trotzdem bei den meisten Nebelmaschinen noch zusätzlich direkt an dem Gerät vorhanden.

Jeder Nebel, den eine Nebelmaschine erzeugt, hat eine bestimmte Standzeit. Diese ist davon abhängig, wie die relative Luftfeuchtigkeit der Umgebung ist, in welcher der Nebel schwebt. Der Nebel ist umso langlebiger, je höher die relative Luftfeuchtigkeit ist.

Die Veranstaltungstechnik bemüht sich heute immer mehr darum, gut steuernde Methoden zur Nebelerzeugung zu benutzen, die dann auch weniger gesundheitsschädlich sind. Der ursprüngliche schneeweiße Trockeneis-Nebel setzt sich dabei immer noch durch, weil er besonders schön ist. Er fließt förmlich über den Boden.